Entwicklungsprozess

In der globalisierten Wirtschaft werden die Dienstleistungen dort bezogen, wo diese für die gesamte Wertschöpfungskette am meisten wirtschaftlichen Nutzen bringen. Wenn Teile des Entwicklungsprozesses ausgelagert werden – was häufig bei der reinen Programmierung der Fall ist – ist es erst recht unerlässlich, sich auf eine professionelle Projektabwicklung für den gesamten Entwicklungsprozess verlassen zu können. Denn IT-Projekte mit einem klaren Qualitätsfokus bestehen schon lange nicht mehr nur aus der reinen Programmierung. Deshalb haben wir unserem gesamten Entwicklungsprozess höchste Priorität eingeräumt. DEVIGUS arbeitet prinzipiell nach dem Spiralmodell (ursprünglich nach Boehm) und wendet ein DEVIGUS-spezifisches Rollenmodell an, welches sich in den Grundzügen an das Microsoft Solutions Framework (MSF) anlehnt. Dieses Modell vereinigt die Vorteile eines phasenbezogenen Wasserfallmodells mit den Vorteilen eines rein iterativen Modells, indem mit einem iterativen Modell mit klar definierten Milestones und Deliverables gearbeitet wird. Dieser Entwicklungsprozess wurde auch im Rahmen unseres Total-Quality-Management-Systems nach ISO 9004 sowie bei der externen Zertifizierung nach ISO 9001:2000 detailliert und nachhaltig implementiert.

Standard- oder Individualsoftware?

Sind Sie unsicher, ob Sie Standard- oder Individualsoftware benötigen? Oder vielleicht eine individualisierte Standardlösung? Standardkomponenten sind heute in der Tat viel leistungsfähiger als früher. Die Individualisierungsmöglichkeiten bei Standardlösungen bis hin zur gezielten Erweiterung sind bei gutem Design faktisch ohne Einschränkungen gegenüber klassischer Individuallösung möglich! Ein gutes Beispiel hierfür sind moderne CRM-Lösungen. Auch Individuallösungen sind mit innovativen Architekturen viel effizienter einsetzbar und hochintegrierbar. Das heutige Motto muss deshalb lauten: Nutzen Sie die Vorteile von Standard- und Individualsoftware! Sind hier die Begriffe evtl. neu zu definieren? Wo beginnt die Individualsoftware? Was kann noch als Standard betrachtet werden? Gut, dass es nicht auf alle Fragen immer nur eine richtige Antwort gibt. Unabhängig davon, ob Sie Ihr Projekt als Individualsoftware oder als individualisierte Standardsoftware bezeichnen, bringen wir Ihr IT-Projekt garantiert zum Erfolg – und zwar nicht per Zufall.

  • DEVIGUS-Rollenmodell

    Die DEVIGUS-Rollen des Customer-Managers, des Projektleiters, des Softwarearchitekten sowie des Qualitätssicherers und des Deployment-Managers stellen sicher, dass keine Interessenskonflikte auftreten und die Verantwortlichkeiten in jeder Phase des Projektes klar und für alle nachvollziehbar geregelt sind.

    Es ist wichtig, dass beim angewendeten Spiralmodell während aller Phasen Anforderungen aufgenommen und analysiert werden. Wir werden deshalb – egal in welcher Phase wir uns befinden – niemals unserem Kunden bzw. dem Anforderungssteller sagen, „zu spät“ oder „die Entwicklung läuft bereits“. Anforderungen und neue Erkenntnisse müssen immer entgegengenommen werden. Das DEVIGUS-Hilfsmittel hierfür stellt die Anforderungsspezifikation dar. Ganz allgemein sind alle Dokumente „lebende“ Dokumente, d.h. dass diese im Laufe eines Spiraldurchgangs laufend angepasst und verfeinert werden. Und wenn es bestimmte Anforderungen nicht in eine Version schaffen, so werden diese nach Rücksprache mit dem Kunden im Rahmen des Releasemanagements für eine der nächsten Versionen eingeplant, wo wiederum alle Phasen durchlaufen werden. Dies garantiert die Qualität jeder Auslieferung.

  • Plattform

    Individualsoftware-Entwicklung bzw. individualisierte Standardsoftware ist zwangsweise mit einer spezifischen Softwarearchitektur und den eingesetzten Tools resp. der eingesetzten Standardkomponenten verbunden. Wir setzen, wo dies sinnvoll ist, konsequent auf die Mehrschichtenarchitektur im Rahmen der Microsoft .NET-Plattform. Als Entwicklungsumgebung setzen wir Microsoft Visual Studio und darin die Programmiersprache C# mit unserem eigenen Datenbank-Applikationsframework ein.

  • Web oder Windows?

    Die immer wieder aufkeimende Frage, ob eine web- oder eine windowsbasierte Benutzerschnittstelle die geeignetere ist, lässt sich nicht pauschal beantworten. Es gibt sehr wohl Anwendungen, wo eine webbasierte Lösung der einzig sinnvolle Weg ist. Dort, wo bei einer bekannten Anwenderschaft auf beeinflussbarer Hard- und Softwareumgebung eine reiche Funktionalität mit Office-Integration gefordert ist, macht eine Windowsapplikation wiederum viel mehr Sinn. Sehr oft werden bei den von uns implementierten Gesamtlösungen sowohl web- als auch windowsbasierte Benutzerschnittstellen implementiert, um so den individuellen Bedürfnissen optimal Rechnung zu tragen. Der Entscheid, welche Benutzerschnittstelle zur Anwendung gelangt, kann sich auch durch das verwendete Grundsystem (meist bereits durch die eingesetzte Standardsoftware vorgegeben) ergeben. Mit der laufenden Weiterentwicklung der modernen Entwicklungsumgebungen verschwimmen die Grenzen reiner Web- und Windowsanwendungen Schritt für Schritt.

  • On-Premise oder Cloud?

    On-Premises ist ein Nutzungsmodell für Computerprogramme. Dabei erwirbt der Nutzer ein Computerprogramm und betreibt dieses selbst, also auf eigener Hardware. Bei uns bezeichnen wir diese Art des Betriebs den „Eigenbetrieb“. Dieses Modell steht im Gegensatz zum Hosting-Betrieb und dem On-Demand-Model, welches häufig als Synonym für Cloud Computing gebraucht wird. Bei uns verwenden wir in diesem Zusammenhang die Begriffe „Application Service Providing“ bzw. „Business Process Outsourcing“.